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Praktische Umsetzung der Anlagestrategie

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Die praktische Umsetzung der Anlagestrategie ist für den Anleger ein wichtiger Meilenstein in der Erreichung der geplanten Anlageziele. Hierfür benötigt der Anleger Informationen zu zukünftigen Entwicklungstendenzen und Trends, sowie ein ordentliches Maß an Selbstdisziplin.
Wesentliche Hilfe und Unterstützung bieten ihm dafür die Ergebnisse der Technischen Analyse. Resultierend aus den Ergebnissen der Wertpapieranalysen kann der Anleger von den praxiserprobten Richtlinien zur Durchführung von Börsengeschäften profitieren. Sie befähigen den Anleger seine Anlagestrategie auf der Grundlage von Analyseergebnissen mit Erfolg durchzuführen.


Richtlinie 1: Die Vorlage von Handelssignalen, ist bestimmend für Dein Handeln;
Orientiere Deine Kauf- und Verkaufsentscheidungen auf der Grundlage von Handelssignalen der Technischen Analyse. Ein erfahrener Anleger kauft und verkauft Wertpapierpositionen nur dann, wenn im Ergebnis der durchgeführten Fundamental- und Chartanalysen eindeutig bestätigte Trendsignale vorliegen. Er spekuliert nicht auf eine Veränderung in der Kursentwicklung des Wertpapieres, sondern lässt sich und sein Handeln von Handelssignalen leiten. Damit positioniert er sich auf wissenschaftlich fundierte Aussagen und ist sicher davor geschützt, eine kurzfristige Kurskorrektur nicht mit einer Trendwende in der Kursentwicklung zu verwechseln.

Richtlinie 2: Verluste begrenzen durch selbstgesetzte Verlustschwellen;
Bei einer Geldanlage in Wertpapieren sollte es jedem Anleger bewusst sein, wo Gewinne erwartet werden gibt es auch Verluste. Diese objektive Tatsache besteht und ist das Grundrisiko der Finanzmärkte. Nun kann der Anleger sich diesem Verlustrisiko zwar nicht entziehen, aber er kann es mit viel Selbstdisziplin minimieren. Eine Geldanlage im Wertpapierbereich hat ebenso wie der gesamte börsliche Handel sehr viel mit Psychologie zu tun, denn jede Erscheinung an den Finanzmärkten wird ursächlich durch den Menschen ausgelöst und bewertet. Das Resultat bilden die sich ständig ändernden Kurse der Wertpapiere.


Richtlinie 3: Verkaufe Deine Wertpapiere bei einem maximalen Verlust von 10 Prozent;
Diese Richtlinie einzuhalten, ist für viele Anleger besonders schwierig. Es sind psychologische Gründe, welche die Einhaltung dieser wichtigen Regel beeinflussen. Kauft man ein Wertpapier so ist man grundsätzlich positiv zu diesem eingestellt. So glaubt man nun aufgrund dieser positiven Einstellung zu seiner Investition, dass der Kursverlust nur vorübergehend sein wird und sich die Kursentwicklung in Kürze wieder zum positiven wendet. Man neigt dazu das Wertpapier in seinem Depot weiterhin zu halten. Diese Neigung ist deshalb so ausgeprägt, da ein Verkauf des Wertpapieres bei einem 10 %-gen Verlust und unter Umständen unmittelbar nach Beginn der Investition bedeuten würde, sich selbst einen Fehler einzugestehen. Vor der artigem Fehlverhalten werden Sie durch die Ergebnisse der Technischen Analyse bewahrt. Sie gibt die entsprechenden Handelssignale auf der Grundlage von fundierten Analysemethoden und Wahrscheinlichkeitsurteilen.




Richtlinie 4: Verkaufe Deine Wertpapiere, wenn der Kurs sich 3 Monate nicht ändert;
Kommt es innerhalb eines Zeitraumes von 3 Monaten bei Ihrem gehaltenen Wertpapier zu keiner wesentlichen Kurssteigerung, oder hat der Kurs in dieser Zeit Ihre selbst gesetzte Verlustschwelle nicht berührt, dann verkaufen Sie Ihre Wertpapierpositionen und positionieren sich neu. In diese Situation, mit einem Wertpapier in einen vorherrschenden Seitwärtsmarkt zu investieren, gerät ein Anleger allzu oft, wenn keine eindeutigen Handelssignale der Technischen Analyse vorliegen. Er verfehlt mit seiner Investition den richtigen Einstiegszeitpunkt und seine Investition bringt nicht den geplanten Erfolg.




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