Um Ihr Anlageziel in der Praxis umzusetzen ist es von großer Bedeutung, mit Kursgrenzen zu arbeiten. Kursgrenzen sind nichts anderes als Kauf- und Verkaufspreisziele. Wie Sie diese selbstgesetzten Kursgrenzen mit einfachen Mitteln in der praktischen Arbeit umsetzen können, dazu einige Praxis-Tips:
Setzen Sie sich Kauflimits!
Damit schützen Sie sich vor dem Risiko, Wertpapiere zu überhöhten Einstiegspreisen zu kaufen.
Setzen Sie sich Verkaufslimits!
Dieses bewahrt Sie vor Verlusten, die Sie nicht eingeplant haben. Zum anderen können Sie zukünftige Kursentwicklungen für eine Ertragssteigerung ihrer Geldanlage nutzen.
Setzen Sie Stop-Loss-Marken!
Haben Sie in Ihrem Wertpapierdepot eine Stop-Loss-Marke für ein Wertpapier gesetzt, so erfolgt ein Verkauf sofort bei Erreichung dieser Kursmarke. Beachten Sie allerdings, diese Verkaufsmarke so zu setzen, dass sie sich im Bereich der Differenz zwischen dem letzten 52-Wochen Tiefst- und 52-Wochen Höchst-Kurswertes des Wertpapieres befindet. Wählen Sie diese Verkaufsmarke zu gering, dann arbeitet dieses kleine Hilfsmittel kontraproduktiv. Die Ursache hierfür liegt in der möglichen täglichen Kursschwankungsbreite der Wertpapiere.
Setzen Sie Stop-Buy-Marken!
Möchten Sie nicht sofort in eine Wertpapier investieren, sondern erwarten Sie an Hand von Wertpapieranalysen eine Kursentwicklung die Ihrer Anlagestrategie entspricht, so können Sie mit dieser Kaufmarke den Kurs bestimmen, bei denen Sie das Wertpapier kaufen möchten. Dieser kleine praktische Helfer, den Sie in jedem Wertpapierdepot aktivieren können, hilft bei der Mitnahme kurzfristiger Gewinne und sichert bei einer gemeinsamen Anwendung der Stop-Loss-Kursmarke, dass der Gewinn auch bei Ihnen bleib und nicht von einer gegenläufigen Kursentwicklung zunichte gemacht wird.